Unsere erfolgreichen Reiter bei den Kreismeisterschaften 2013

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14. Juli Lüchow:  Beim Abschlussspringen vor über 300 Zuschauern zeigten die Lüchow-Dannenberger Amazonen noch einmal ihr Können: Im letzten Wettbewerb des dreitägigen Turniers des Kreisreiterverbandes Lüchow-Dannenberg auf dem Lietzmann-Platz im Lüchower Schützenpark qualifizierten sich fünf hiesige Reiterinnen beim M*-Springen mit Stechen für die zweite Runde. Unter den 16 Pferd-Reiter-Paaren auch unsere Marlies Struck mit Angel’s Kiss: Sie freute sich über ein fehlerfreies Stechen und Platz zwei in dieser Abteilung. In einem weiteren M-Springen wurde Marlies Neunte.
In einem L-Springen durfte Stefan Schütte zufrieden sein. Er wurde mit Filia Zweiter. Ebenfalls gut in dieser Gruppe war Florentine de Beyer mit Le Clou auf Platz vier.
Bei den Kreismeisterschaften konnten wir dieses Mal folgende Medaillen verbuchen: Die Springmannschaft mit mit Alice Brilmayer auf Dream A Little Dream, Florentine de Beyer mit Le Clou, Justine Hielscher mit Tendyny und Stefan Schütte mit Wokini.
Im Teamwettbewerb Dressur gab es sogar Gold, und zwar für das unser zweites Team. Es ritten v.l.: Lea Marie Tapper mit Echt Kalle, Britta Zuther mit Don Rudolpho, Ramona Körner mit Gilbert und Karina Rumfeld mit Carlsson. Die Mannschaft wurde von Christa Westermann vorgestellt.


In der Leistungsklasse 0 und 6 Ponys ging Silber ging an Carla Borrmann, bei den Pferden in der Leistungsklasse 0 und 6 sicherte sich Lara Hahlbohm die Bronzemedaille. In der Abteilung der Dressurjunioren erhielt Lina-Sophie Lüth ebenfalls Bronze.
Und über Gold durften sich freuen: Karina Rumfeld (l.), Florentine de Beyer (Mitte), Britta Zuther (3.v.r.), Ramona Körner (r.), Lea Marie Tapper (kniend r.) und Simone Paartz, die zudem erfolgreichste Reiterin des Turniers wurde. Wir gratulieren herzlich!




Fotos: Andrea Beckmann/Text Daniela Muchow

Medaillen sind hart umkämpft - Vor allem Dannenberger holten Edelmetall

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Lüchow. Mal war es Clenze, mal Dannenberg. Aktive dieser Reitvereine haben die Kreismeisterschaften auf dem Lüchower Lietzmann-Platz in diesem Jahr nahezu unter sich ausgemacht.
Unsere erfolgreichen Reiter: In der Leistungsklasse 0 und 6 Ponys ging Silber an Josefina Charlotte Burmeister. In der Klasse 0 und 6 Pferde freute Lara Hahlbohm über Bronze. Silber bei den Dressur-Junioren ging an Lina-Sophie Lüth. Vizekreismeister in der Dressur der über 18-Jährigen wurde Simone Paartz.
Friederike Fischer sicherte sich die Bronzemedaille bei den Junioren im Springen.Bei den erwachsenen Springreitern war wieder Stefan Schütte, nachdem er 2011 Vereinskollegin Marlies Struck den Vortritt gelassen hatte, der Sieger. Struck freute sich aber über Silber. Florentine de Beyer erhielt die Bronzemedaille.
Bei den Dressurmannschaften ging in diesem Jahr Bronze nach Dannenberg.
Unsere Springreiter ließen sich den Titel nicht nehmen und jubelten zum zweiten Mal in Folge über Gold.


Stefan Schütte (2.v.r.) wurde zum wiederholten Mal Kreismeister. Es gratulierten Kreisvorsitzende Dorothea Jahncke (r.) und ihre Stellvertreter Jacob de Mol (l.).

Reitsport verbindet Generationen

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Verein in der „Pferdefreundlichen Region 2006“

Von 3 bis 83 Jahren - das klingt wie die Altersangabe für ein Gesellschaftspiel. Es trifft aber auch auf den Reit- und Fahrverein Dannenberg zu. Denn Pferdesport begeistert Jung und Alt, er bringt Generationen zusammen.

Der traditionsreiche Verein kann mittlerweile auf eine über 90-jährige Geschichte zurückblicken. Im März 1920 wurde der Verein von 16 Männern gegründet. Die Erfolge blieben nicht aus, aber auch Geselligkeit und Kameradschaft wurden gepflegt. Dass dies ankam, zeigt eine Zahl aus dem Jahr 1930: Da waren bereits 1940 Mitglieder im Verein organisiert. Aufschwung erlebte der RFV auch in den 50er-Jahren. Ein wichtiger Meilenstein: die Einweihung der Reit- und Fahrschule Dannenberg von Alfred Radschun. Dessen Tochter Christa Westermann führt die Anlage bis heute. Diese sowie der Sattelhof von Jan und Miriam Steffen tragen maßgeblich zum Vereinsgeschehen bei, da der RFV nicht über einen eigenen Schulbetrieb verfügt.

Aber der Verein besitzt eine Turnieranlage. Und darauf sind die Dannenberger schon immer stolz gewesen. Seit über 85 Jahren ist das Hermann-Stolte-Stadion, wohl eine der schönsten Anlagen in Niedersachsen, in Besitz des Vereins. Dort ritten schon Größen wie Dr. Rainer Klimke, Alwin Schockemöhle, Hermann Schridde und Siegfried Dehning. In jüngerer Zeit konnten die Zuschauer Leistungen nationaler und internationaler Reiter wie Tjark Nagel, Dolf-Dietram und Kathleen Keller, Achaz von Buchwald, Heike Kemmer, Andreas Dibowski, Inken Johannsen, Sören von Rönne und Janne-Frederike Meyer bewundern.

Die größten überregionalen Erfolge feierten die Aktiven aus Dannenberg in den 50er- und 60er-Jahren. Beim Landesturnier 1959 sicherte sich die gastgebende Mannschaft die Standarte des Landesreiterverbandes Hannover-Bremen. Im Jahr darauf freute man sich über den Gewinn der Landesjugendstandarte. Die rund 350 Mitglieder des RFV Dannenberg fühlen sich in allen Disziplinen zu Hause, punkten aber vor allem im Springen, wo viele Reiter auf Bezirksebene mitmischen. Auch der Fahrsport befindet sich in der Elbestadt im Aufwind.

Ein Zugpferd der Kutscher ist der Vorsitzende Jörg-Ulrich Stute, der die Geschicke des RFV seit 2002 leitet. Ihm stehen Dorothea Jahncke und Werner Lange als Stellvertreter zur Seite. Das wohl bekannteste Mitglied ist Ehrenvorsitzender Friedrich Jahncke, Ehrenvorsitzender des Hannoveraner Verbandes. Dieser wurde 1966 jüngster Vorsitzender im Landesreiterverband und blieb es bis 1993. Damals löste August Clasen ihn im Amt ab und blieb bis 2002 Vorsitzender. Clasen wurde damals ebenfalls zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Neben der Pferdeleistungsschau (Dannenberger Reitertage) am ersten Septemberwochenende mit Prüfungen bis zur Klasse S gehören Reiter- und Fahrertage zum 1. Mai, die Breitensportveranstaltung „Alle im Sattel“, Lehrgänge sowie der Reiterball Ende Januar zur den wichtigen Terminen der Dannenberger Reiter und ihre Freunde. Nicht zu vergessen, die Fuchsjagd im Oktober, die seit jeher die Verbindung zwischen Reitern und Geschäftsleuten der Stadt stärkt.

Neben Landesturnieren und Bezirksmeisterschaften hat der RFV Dannenberg zweimal (1996 und 2004) das Finale zum VGH-Cup ausgetragen. 2010 und 2012 ist der Verein bei den Dannenberger Reitertagen Veranstalter eine Qualifikation zum Hermann-Schridde-Gedächtnispreis.

Nächste Etappe: Halbfinale

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Team Reitschule Dannenberg I gewinnt Schulpferdecup

Dannenberg. „Sonst haben wir im Springen gepunktet. Aber heute hatten wir auch eine richtig gute Dressur. So gut wie noch nie.“ Mannschaftsführerin Nanette Kaiser freute sich über die Leistungen von Josefine Burmester mit Heinzi, Tina Bartels mit Silver, Anna Ellerhausen mit Early und Sophie Rückmann mit Pünktchen. Mit 160,3 Punkten konnte die Mannschaft Reitschule Dannenberg I die Qualifikation zum FN-Schulpferdecup gewinnen. Damit haben sich die vier Mädels für das Halbfinale des Bundeswettbewerbs qualifiziert. Dieses Team gewann mit der Wertnote 7,8 für den Gesamteindruck auch einen Sonderehrenpreis. Jörg Burmester stiftete jeder Reiterin einen Satz Gamaschen. Da hatten die Siegerinnen neben Putzkoffern, Satteldecken und Jacken - alle Teilnehmer des Schulpferdecups werden von HKM ausgestattet - zahlreiche Ehrenpreise nach Hause zu tragen.

Freuen sich über den Sieg und den Sprung ins Halbfinale (v.l.): Mannschaftsführerin Nanette Kaiser, Anna Ellerhausen, Tina Bartels, Josefine Burmester und Sophie Rückmann.

Auf dem zweiten Platz landete das Team des RFV Lucie um Mannschaftsführerin Stephanie Roth. Jennifer Klass mit Amina, Juli Laubach mit Polien, Josefine Botzke mit Waldi und Lisa Zunder mit Wendy hatten am Ende einen Punktestand von 157,1. Der Nachbarverein hatte mit guten Leistungen im Springparcours noch versucht, am Vorsprung der Dannenberger zu kratzen. Vergeblich. Mit der besten Theorienote des Tages (9,5) konnten sich die Erwachsenen der zweiten Mannschaft der Gastgeber auf den dritten Platz schieben. Claudia Borrmann mit Heinzi, Frauke Niebuhr mit Wally, Gabi Bach mit Columbus und Steffi Bartels mit Otto verbuchten 155,7 Punkte. Das war knapp: Mit 155,3 Punkten folgte das Team St. Georg Salzwedel. Platz fünf und sechs ging an die Mannschaften Dammkrug-Güsselfeld mit 153,5 beziehungsweise 151,7 Punkten.

Zu Gold geht es nur im flotten Galopp

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Team des KRV Lüchow-Dannenberg bleibt bei Bezirksmeisterschaften als einziges fehlerfrei

Offensichtlich hat alles gepasst: Die Springmannschaft des Kreisreiterverbandes Lüchow-Dannenberg ist Bezirksmeister 2012. In den vergangenen Jahren mischten die Aktiven stets ganz vorne mit, holten mehrfach den Titel. 2011 war es Silber gewesen. Nun freuen sich über die Goldmedaillen (Foto v.l.): Marlies Struck mit Angel's Kiss und Nanette Kaiser mit Catjuscha (beide RFV Dannenberg), Thomas Schulz mit Ludwig (RFV Clenze) und Vanessa Klein (PSV Hitzacker) mit Rubin.



„Geht doch“, war zwar ein schlichter Kommentar von Parcourschef Klaus-Peter Klein auf dem Turnierplatz in Scharnebeck. Er freute sich selbstverständlich über den Erfolg seiner Tochter und des hiesigen Teams, die seinen Anforderungen an Ross und Reiter am besten gerecht geworden waren. Denn, dies zeigen die Endergebnisse der acht Mannschaften und das bestätigte auch Thomas Schulz: Auf dem Kurs durfte nicht gebummelt werden. Die Vizemeister des Kreisreiterverbandes Uelzen hatten nach Abzug des Streichergebnisses 0,5 Fehler in Form von Zeitüberschreitung auf dem Konto, das Team Kreisreiterverband Harburg II einen Zeitfehler. Nur die Lüchow-Dannenberg waren insgesamt Null geblieben. Lediglich Vanessa Klein hatte sich einen Klotz und einen Zeitfehler eingefangen und wurde damit das Streichergebnis.

Text: Daniela Muchow/Foto: digiart-LG