Besonderes Gefühl, hier den Großen Preis zu gewinnen

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„Es ist klasse, in diesem historischen Stadion zu reiten. Und die vielen Zuschauer. Da ist es ein ganz besonderes Gefühl, einen Großen Preis zu gewinnen.“ Eoin Ryan (RSV Krummesse) (Foto) war begeistert. Der Ire konnte bei seiner Premiere bei den Dannenberger Reitertagen das S**-Springen mit Stechen für sich entscheiden. Hatte Ryan beim S*-Springen, das Robert Bruhns (PSV Quitzow) mit Bond James Bond gewann, noch keinen Stich machen können, ließen er und Stute Tuja an diesem Nachmittag nichts anbrennen.
42 Reiter waren in den anspruchsvollen Parcours gegangen, acht kamen ins Stechen. Und diese enttäuschten die vielen hundert Zuschauer auf den Rängen des Hermann-Stolte-Stadions nicht. War bei Startreiter Marcel Buchheim (RFV Isenhagener Land) und Abahatschi vielleicht etwas die Luft raus, es gab zwei Klötze, so konnten das Publikum danach mehrere Nuller bejubeln. Als Vierter ritt Eoin Ryan ein und legte eine Zeit von 40,61 Sekunden vor, was die Führung bedeutete. Auch Yvonne Dude (Nordd. U. Flottbeker RV) blieb auf Curtis Coix mit reiner Weste, mit 44,96 Sekunden aber deutlich langsamer. Dann griff der Sieger von 2011 und 2012, Jörg Möller (RFV Lübtheen-Garlitz), an. Doch For Felicia handelte sich einen Hindernisfehler ein. Richtig knapp wurde es beim Ritt von Jan-Pierre Fromberger (TSRG Holstenhalle Neumünster) und Nouma D-Auzay, die am Vortag Zweite hinter Bruhns geworden waren. Am Ende war es ein Hauch, der wieder Platz Zwei bedeutete: Fromberger benötigte 40,74 Sekunden. Michael Grimm (RV Concodia a.d. Miele) und Vanea C schoben sich fehlerfrei in 43,34 Sekunden auf den dritten Rang.

Text und Foto: Daniela Muchow

Esther Maruhn siegt im Prix St. Georges

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Als erfolgreichste Teilnehmerin der Dannenberger Reitertage wurde Dressurreiterin Esther Maruhn (RV Kirchwalsede u.U.) ausgezeichnet. Sie gewann zum Auftakt mit Rovereto die M**-Dressur, wurde mit Wilson Pickett (Foto) Dritte im St. Georg Special* und siegte im Prix St. Georges. Da war er zwar auch überaus „wach“, wie es Maruhn formulierte. Aber vergessen waren die Patzer im St. Georg Special*, den Mayke Liebregts (RFV Allertal) mit Fellow und 864 Punkten vor Ina Schneidewindt-Krause (RFV Brelinger Berg) mit Rothenstein (859) sowie Andrea Engeler (Pferdezucht- und RV Luhmühlen) mit Dr. Hugstible (824) und Maruhn (824) gewann. „Es ist ein Spitzenpferd“, sagte Richterin Heidi Dörler über deren Braunen, nur manchmal etwas scheu, „doch wenn er geht, dann meistens richtig gut.“ Richtig gut also im Prix St. Georges. Mit 807 Punkten legte Esther Maruhn, die als Dritte einritt, nicht nur vor. Sie blieb vorn. Eva Rainsborough (RFV Lauenburg/Elbe) mit Williamsson erreichte 794 Punkte und damit Rang Zwei. Dritte wurde erneut Andrea Engeler (Pferdezucht- und RV Luhmühlen) mit Dr. Hugstible (777). Platz vier ging mit 756 Punkten sowohl an Jan-Eric Bremer (RFV Helmstedt) mit Red Pitt als auch Lea Sophie Reyer (RV An der Lühe) mit Renaldo.

Clenzer haben gut lachen

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2012, da hatten die Clenzer den Gästen aus Schleswig-Holstein den Vortritt lassen müssen und wurden Zweite. 2011 hatten sie im Ergebnis um die vorderen Plätze, damals gewannen die Dannenberger, gar nicht mitreden können. Aber am Sonnabend lief es für die Springreiter aus dem Südkreis nahezu wie am Schnürchen im Mannschaftsspringen der Klasse A* mit einem Umlauf. Und so konnten Ida Bäthge auf Fiona B, Melanie Schrenk auf Payman, Tamara Vandersee auf Nora S und Marcus Wenzel auf Emphire strahlend für ein Erinnerungsfoto Aufstellung nehmen, während die goldenen Schleifen an die Trensen ihrer Pferde gesteckt wurden.
Zehn Teams, zum Teil vereinsgebunden, zum Teil kurzfristig zusammengestellt, waren zu dieser beliebten Prüfung, die im Stadion den traditionellen Abschluss des zweiten Turniertages bildet, angetreten. Zweiter wurde das Team des RFV Lucie vor der auswärtigen Mannschaft „4 Köpfe, 4 Vereine“.

Marcus Wenzel, Ida Bäthge, Melanie Schrenk und Tamara Vandersee vom RFV Clenze haben das Mannschaftsspringen am zweiten Turniertag gewonnen.

Text und Foto: Daniela Muchow

Auftakt mit Olympiasiegerin

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Einen Hauch vom großen Sport brachte zum Auftakt der Dannenberger Reitertage 2013 Heike Kemmer (RFV Isernhagen) mit. Die zweifache Olympiasiegerin mit der Mannschaft (2004 und 2008) war mit Caruso (Foto) die erste Reiterin in der M**-Dressur und konnte die Führung lange halten. Am Ende war es Platz Zwei in der schwersten Prüfung des Auftakttages. Gewonnen wurde diese Dressur von Esther Maruhn (RV Kirchwalsede) mit Rovereto.



Constanze Neumann aus Clenze, die für den RFV Brockhöfe reitet, brachte ihren Feliciano erstmals nach mehrmonatiger Pause wieder an den Start. Für eine Platzierung reichte es nicht ganz, die Reiterin war mit der Leistung ihres Braunen dennoch zufrieden. Für die S-Dressuren musste die Lüchow-Dannenbergerin später allerdings zugunsten ihres Pferdes ihre Meldung zurückziehen.

Alle im SatteI

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25. August Groß Gusborn: Reiter, Kutscher und Fahrradfahrer treffen sich einmal im Jahr zur Breitensportveranstaltung des RFV Dannenberg „Alle im Sattel“. Eine tolle Veranstaltung, bei der auch die Nicht- oder gerade Nicht-Aktiven dabei sein können. Dieses Mal startet die Tour für Jedermann am Sonntag, dem 22. September, auf dem Hof von Wilhelm Struck in Gusborn. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Weitere Infos und Anmeldung bei Heino Grabow, dem Freizeitbeauftragten des Vereins, unter 05861/979302 oder 0171/3504568.

Text: Daniela Muchow