Gute Mischung zwischen Jung und Älter

am .

Regionaltage Reiten und Fahren im Dannenberger Stadion
Dannenberg. Früher war es traditionsgemäß das erste Turnier in Lüchow-Dannenberg unter freiem Himmel: der Trainingstag am 1. Mai in Dannenberg. Seit sich der Turnierkalender nach vorne verschoben hat und beispielsweise der Reit- und Fahrverein Lucie mit seiner Veranstaltung schon vor dem 1. Mai liegt, zeigt der Schwerpunkt des Regionaltages im Hermann-Stolte-Stadion deutlich auf das Wort „Training“. Während die „Profis“ schon mitten in der Saison stecken, nutzen vor allem Kinder, Jugendliche und Newcomer die Gelegenheit, sich den Richtern unter Turnierbedingungen zu präsentieren. Am Maifeiertag verzeichneten wir weniger Nennungen als in den Vorjahren, mit gut 150 Starts aber dennoch eine zufriedenstellende Beteiligung.
Gute Leistungen zeigte unter anderem Nele Stahlbock (RFV Dannenberg), die zum Saisonstart Wienje gesattelt hatte. Sie gewann den Dressurreiterwettbewerb und wurde in der Dressur auf E-Niveau Zweite hinter Mathilda Jacobs (RFV Trebel) auf Momme, die sowohl das Stilspringen der Klasse E vor Anna Ellerhausen (RFV Dannenberg) auf Wiebke als auch das A-Stilspringen gewinnen konnte. Dort wurde Lara Hahlbohm (RFV Dannenberg) auf Fleur Zweite. Das abschließende A-Springen nach Fehler und Zeit gewann am Nachmittag die Dannenbergerin Josefina Burmester auf Ricci. Sie war als einzige Starterin fehlerfrei geblieben. Die ersten drei Plätze der Dressur auf A-Nievau blieben mit Theresa Körner auf Gilbert (Foto), Britta Zuther auf Rudolfo sowie Caja Wohlfeil mit Rock'n'Roll in der Jeetzelstadt.
Es waren an diesem Tag ausschließlich Amazonen, die sich über Siege und Platzierungen freuten. „Wir hatten mit Thomas Siemoneit aus Lenzen lediglich einen Herren in der gesamten Konkurrenz“, berichtete RFV-Vorsitzender Jörg-Ulrich Stute. Am Tag darauf beim Regionaltag Fahren war das Feld bei 13 Gespannen deutlich durchmischter, wobei die Jugendlichen punkten konnten: Ole Harms (RFV Dannenberg) wurde mit Kleiner Fritz Zweiter im Hindernisfahren für Einspänner. Die Dressur der Einspänner gewannen die Schwestern Anna-Lena und Annemarie Schulz (RSG Sanne-Fleetmark). Eine gute Leistung zeigt die neunjährige Isabell Winterhoff (RFV Lemgow), die mit Malibu und Max Dritte in der A-Dressur für Zweispänner wurde. Gewonnen wurde die Prüfung von ihrem Opa Jürgen Winterhoff vor Jacob de Mol (RFV Dannenberg).


 
Text und Foto: Daniela Muchow