Ausgezeichnet - unsere Aktiven!!

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Das war wohl ein interner Rekord: 48 Aktive Reiter haben in diesem Jahr ihre Erfolge 2016 zur Jahreshauptversammlung eingereicht.
Die erfolgreichsten sind (von links): Marlies Struck (Reiter), Friederike Fischer (Junge Reiter), Johanna Weber (Junioren) und Lara Hahlbohm (Fahren). Auch dem Bild fehlen Inken-Mathea Gausmann (Reiterwettbewerb) und ihre Schwester Ida-Marlena (Führzügelkinder).


Foto: A. Beckmann

So sehen Trainer C aus!

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Trainer C sind ab sofort: Anke Gritke (von links), Andrea Rumfeld, Giovanna Rösch-Appel, Lea Marie Tapper, Julie Laubach, Karina Rumfeld, Marlies Struck, Verena Klipp und Stephanie Witte. Mit ihnen freuen sich die Ausbilder Simone Fröhlich und Heinfried Simon.

dam Groß Gusborn. „Sie möchten unterrichten. Ich darf verkünden, dass Sie dieses Ziel erreicht haben.“ Nach diesen erlösenden Worten von Richterin Waltraud Böhmke in der Reithalle Struck in Groß Gusborn war die Erleichterung riesig, die Reiterinnen fielen sich in die Arme. Gar die eine oder andere Freudenträne wurde anschließend weggewischt. Denn hinter Frauen lagen anspruchsvolle und arbeitsreiche Wochen und Monate. Reiten, Unterrichtserteilung üben, für Klausuren und mündliche Prüfungen in verschiedenen Wissensgebieten rund ums Pferd büffeln - seit Ende Mai haben sich neun Mitglieder aus drei Reitvereinen des Kreisgebietes unter der Leitung von Heinfried Simon und Silke Gärtner auf die Prüfung zum Trainer C Leistungssport vorbereitet.

Trainer C Leistungssport dürfen sich ab sofort folgende Mitglieder unseres Vereins nennen: Giovanna Appel-Rösch, Lea Marie Tapper, Karina und Andrea Rumfeld  sowie Marlies Struck.

Initiiert wurde der Kurs vom RFV Dannenberg. Anlass war die Prämienpartnerschaft 2015 der Horst-Gebers-Stiftung, verbunden mit einer Zuwendung von 10000 Euro. Ein Teil dieses Geldes sollte in die Ausbildung von Ausbildern neben den hauptberuflichen Reitlehrern fließen. Wir haben auf diese Weise ihre Anzahl von C-Trainern von eins auf sechs gesteigert.

„Es war ein toller Lehrgang. Mit Höhen und Tiefen“, bekannte Ausbilder Heinfried Simon, der in der Dressurausbildung von Juliana Kneller aus Scharnebeck, bei der Bodenarbeit von Simone Fröhlich aus Nebenstedt und im Veterinärbereich von Dr. Bernd Haake aus Fließau unterstützt wurde.

 „Und es heißt nicht, dass wir nun ausgelernt haben“, griff Simon die Worte von Waltraud Böhmke, die gemeinsam mit Christine Runge die Prüfung abgenommen hatte, auf. Böhmke hatte hervorgehoben, dass die frisch gebackenen Ausbilderinnen alle weiter an sich arbeiten und bekannte Schwächen ausgleichen sollten. „Bilden Sie sich weiter fort, bleiben Sie nicht stehen.“ Dazu gehöre auch, die Fachsprache noch weiter zu vertiefen. Und dies nicht zuletzt wegen der Verantwortung, die die Reiterinnen nun haben: Denn sie vertreten künftig offiziell den Trainerstab der FN, der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

Text und Foto: Daniela Muchow

Ein rosa Pony für Ida-Marlena

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dam Lüchow. Ida, wie alt bist du denn?“ „Fünf.“ „Und wie lange reitest du schon?“ „Seit 30 Jahren.“ Gut – die Antwort, die Ida-Marlena Gausmann Richter Horst-Axel Ahrens ins Mikrofon sagte, entsprach sicher nicht ganz den Begebenheiten. Und schließlich kam noch jede Menge Aufregung hinzu. Aber sicher ist: Aus ihrer Sicht reitet das Mädchen aus Predöhlsau schon ewig. Mit dem Pony Sungirl ist Ida-Marlena nämlich auch schon im vergangenen Jahr auf Turnieren gestartet.

Bei der Pferdeleistungsschau in Lüchow hat sieihren ersten richtig großen Erfolg gefeiert: Ida-Marlena hat das Finale des Krümelcups 2016 gewonnen. Ob sie sich mehr über den großen Pokal oder das Holzpony in Rosa, das Hersteller Jan Rewoldt aus Hamburg gestiftet hatte, freute, war kaum auszumachen. Die Fünfjährige saß auf dem Schimmelpony und strahlte übers ganze Gesicht.

Zum zweiten Mal wurde diese Serie, bei der die kleinsten Reiter in den Mittelpunkt gerückt werden, vom Kreisreiterverband Lüchow-Dannenberg und Andreas Meyer, Inhaber der Metallbaufirma Willi Schneider in Salzwedel, ausgerichtet. Auf vier Turnieren - Rehbeck, Clenze, Bad Bodenteich und Suhlendorf - konnten sich Nachwuchsreiter aus dem Verbandsgebiet Hannover und Bremen für das Finale in Lüchow qualifizieren.

Zehn Reiter gingen am Sonntagmittag auf dem Hauptplatz im Schützenpark in die Finalrunde, die Ahrens und Fritz von Blottnitz zu beurteilten hatten. Keine leichte Aufgabe, wie der Grabower im Anschluss bestätigte. Schließlich waren durch die Vorrunden schon die besten der Besten ermittelt worden, die Kinder also auf einem ziemlich ähnlichem Niveau. „Eine tolle Finalrunde“, bescheinigte auch sein Kollege aus Deutsch Evern.

Weitere Teilnehmer unseres Vereins an der Endrunde: Gino Jean-Glaude und seine Schwester Gulia Joselina Appel sowie Lena Sophie.



 Ida-Marlena Gausmann hat, geführt von Alina Niebuhr, das Finale des Krümelcups gewonnen. Die Richter Horst-Axel Ahrens (links) und Fritz von Blottnitz (rechts) freuten sich ebenso über den engagierten Nachwuchs wie die Sponsoren Jan Rewoldt (Zweiter von rechts) und Andreas Meyer.


Text und Foto: Daniela Muchow

Julia Bartels Doppelkreismeister

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dam Lüchow. „Wir haben uns auch nicht verhört?“ So ganz sicher war sich Julia Bartels Mitte Juli in Lüchow nicht, als sie mit ihrem Felino Grande in den Siegerehrung ritt. L-Dressur auf Kandare - damit waren die Aktiven und Richter dort in den dritten Turniertag gestartet. Und dabei hatten Horst-Axel Ahrens und seine Kollegin Nicole Sievers das Paar aus Dannenberg ganz vorne gesehen. Julia Bartels hatte sich nicht verhört, 7,3 hatten die Richter zur Bewertung gezückt. Lob gab es unter anderem für den Mitteltrab, der mit genügend Schub präsentiert worden war. Der versammelte Galopp war sicher im Durchsprung und auch im Ausdruck zufriedenstellend. Nur im Mittelgalopp hätte sich die Jury noch ein bisschen mehr gewünscht.

Damit durfte sich die Nebenstedterin in ihrer vierten Dressur auf Kandare überhaupt über den Sieg freuen. Und wie sie sich freute. „Ich kann das immer noch gar nicht glauben“, sagte sie im Anschluss an die Ehrenrunde und wischte sich Freudentränen aus den Augenwinkeln, als die Gratulanten herbeieilten. „Er war an diesem Wochenende so locker“, lobte die Reiterin ihren siebenjährigen Westfalenwallach, „im Viereck gibt er alles“. Bereits am Tag zuvor hatte das Paar mit 8,6 eine A**-Dressur gewonnen. Julia Bartels konnte eigentlich den ganzen Sonntag feiern: Sie wurde erstmals Kreismeisterin der Dressurreiter. Auch gehörte sie zum Team des RFV Dannenberg, das die Mannschaftswertung gewann.

Zu dem Team gehörten Simone Paartz (von links), Karina Rumfeld, Julia Bartels und Britta Zuther.

Text und Foto: Daniela Muchow

Friederike gewinnt Schridde-Quali

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dam Breselenz. Friederike Fischer und Valenzia haben einen sagenhaft guten Lauf. Die Abiturientin aus Breselenz konnte mit ihrer dunkelbraunen Stute in dieser Saison bereits mehrmals M*-Stilspringen gewinnen. Und dies mit Wertnoten deutlich über 8,0.

Der jüngste Erfolg ist dabei ein ganz Besonderer: Frederike Fischer hat in Vorsfelde die vierte von acht Qualifikationen zum Hermann-Schridde-Gedächtnispreis gewonnen. Mit einer Stilbote von 8,4 war die Breselenzerin an diesem Morgen für die Konkurrenz uneinholbar. Bereits in der ersten Vorrunde hatte das Paar gute Leistungen gezeigt, konnte sich damals mit Platz drei aber noch nicht für das Finale Anfang Februar 2017 im Rahmen der VER-dinale, ein Hallenturnier auf Drei-Sterne-Niveau mit internationalem Starterfeld in Verden, qualifizieren.

Text Daniela Muchow/Foto Corinna Werth/Digiart-LG